28. Januar 2014

It is time for a change

Sorry, damit meine ich nicht, dass ich diesen Blog schließe, für tot erkläre, sämtliche Daten lösche, Googles Server vernichte und nicht mal eine Spur hinterlasse.
Pah, weit gefehlt, als ob ich die Welt mal eben erlösen würde.

Nein, RL-Modifikationen werde getätigt:
Ich ziehe um, weg von zu hause, rein in eine WG mit einem Komilitonen.
Richtig gut, schöne große Wohnung zum relativ günstigen Preis.
Danke hier an meine lieben Eltern für den Support.
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Aber gleichzeitig auch dickes dickes FU:
Lass mir den Schaukelstuhl, Mutter, wie kannst du nur, den nur bei dir behalten?!
Familienerbstück hin oder her, ich bin der einzige, der den in den letzten 6 Jahren, ja auch in der alten Wohnung, genutzt habe, du hast deinen verdammten verdreh- und verstellbaren Sessel, wozu brauchst du den Schaukelstuhl?
Der bricht nur unter dir zusammen!
Lass ihn mir, es wird ihm besser gehen, bei mir bekommt er die Pflege und Fürsorge, die du ihm nicht entgegenbringen kannst. Du hast deinen Bürostuhl und einen Fernsehsessel, da kommt der Schaukelstuhl doch nur zu kurz...
Überleg es dir, ich such später mal dein Altersheim aus...
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Ähm, Entschuldigung, selbstverständlich ist das rein fiktiv und hat keinen Bezug zu realen Personen...

So. Umzug also.
Wird es um einiges einfacher machen. Hoffe ich. Denke ich. Ja, wird es...

Dann nur noch die Klausuren bestehen und alles ist Wölkchen. Gewitterwölkchen nämlich.
Mal gucken wie das wird, erst mal GKT, da muss ne Menge gelernt werden. Diese Woche noch.
Aber das passt schon.

14. Januar 2014

Da. Voyager. Band 2. Gut.

So. Hatte ja schon gewarnt. Rezensionen über Rezensionen. Die Tage kommt noch eine. Keine Gnade.
Der zweite Teil setzt da fort, wo Teil 1 aufhört (für die Ausgangssituation vgl. http://wasliestdu.de/christie-golden/star-trek-voyager-1-heimkehr):
B'Elanna befindet sich auf der Suche nach ihrer Mutter und lernt sich selbst, ihre klingonische Herkunft und Natur besser kennen, Icheb und Seven befinden sich unter Arrest, die Sternenflotte glaubt weiterhin, sie seien an der Seuche Schuld, mitsamt dem Doktor, an dessen Unschuld immer noch nur die Voyager-Crew fest hält.
Der zweite Teil war für mich deutlich angenehmer zu lesen, enthielt er doch etwas Kitsch, aber dafür mehr Erklärungen, Intrigenspiel und Hintergrund.
Ein Punkt, der mich begeistert hat: Es geht wirklich zurück auf die Voyager, oder das, was davon übrig ist. Es werden einige Brücken zur Serie geschlagen, sodass man sich direkt zu Hause fühlt.
Weitere positive Punkte:
-Die einzelnen Pläne greifen gut ineinander und sind nicht aus der Luft gegriffene  Wunschträume, die auf Grund eigenen Glücks und totaler Doofheit der Antagonisten  funktionieren, wie in manchen Action-Filmen, sondern sind gut durchdacht, durchaus  mit einkalkulierten Risiken.
-Die richtigen Antagonisten sind klasse aufgemacht, alles wirkt plausibel und nicht  aufgesetzt oder erzwungen, die Erklärung ist relativ logisch aufgebaut.
-Man erhält wieder eine Menge Informationen über die intere Politik der Sternenflotte  und wie unfassbar menschlich alle Handeln, als hätte es die Krisen in der  Geschichte  nie gegeben, wunderbar. Menschen ändern sich nicht, da wo es macht gibt, ist  Intrigenspiel immer angesagt. Nicht schlecht gemacht.
-Die Holo-Revolution: Mein persönlicher Höhepunkt, geht man doch hier noch einen  Schritt weiter als in TNG, in dem Data als Androide seine Rechte als Individuum  verteidigen muss, müssen hier praktisch nicht existente, "nur" aus Energie und Photonen  bestehende Programme beweisen, dass sei fähig sind, wie organische Personen zu  interagieren. Wie es sich anfühlt, "nur" ein Hologramm zu sein, wird sehr gut vermittelt,  zeigt es doch auch hier die Unveränderlichkeit der Menschen, immer wieder anderen  Arbeiten auf zu brummen, die man selbst nicht erledigen will. Nach den Sklaven, den  Robotern nun eben Computerprogamme. Dass Menschen das ganze verstehen und sich  ändern können, wird hier in einer kleinen Nebenstorie sehr gut zum Thema gemacht,  sowie, dass ein Gedanke, hat er erst einmal Besitz von Menschen ergriffen, sich nicht  mit dem Tod des Erstdenkenden endet und weiter geführt werden kann. 
Was nicht ganz so gut war:
-Die Übersetzung, hatte ich ja schon bei Teil 1 angesprochen.
-Nun, die Erklärung der Antagonisten ist wie gesagt relativ logisch, was nicht ganz  hineinpasst ist die Natur der Borg, ist diese gezeigte Schwäche. Warum sollte es so  lange dauern, einer Drohne das Upgrade zu verpassen, bis sie voll funktionstüchtig in  ihrer neuen Aufgabe ist? Da hängt doch ein Rechner mit drin oder nicht? Warum sollte  es so überwältigend sein, in diesem kleinen Kollektiv die Fäden in der Hand zu haben?
-Dass es zwei Bücher sind. Da sehe ich überhaupt keine Notwendigkeit drin, als eine  Einheit hätte das ganze sogar besser funktioniert, wäre der erste Teil nicht so schleppend  gewesen und man hätte den Leser nicht zuviel für zwei zusammen genommen 500  Seiten starke Taschenbücher abgenommen. Naja...
Fazit: 
4,5 für den zweiten Teil, bügelt er doch die Schwächen des ersten deutlich aus. Ich hoffe, da folgen noch ein paar Bücher, die den weiteren Fortgang auf dieVoyager-Crew erzählen, die möglichen Ansätze sind ja da.

8. Januar 2014

Vakuum

So, wie bereits angedroht, Rezensionen folgen. Hier ist Nummer 1.
„Vakuum“, so heißt der Debüt-Comic von Lukas Jüliger und ja, der Titel passt enorm gut. Nicht ein reelles Vakuum ist gemeint, sondern das im Kopf (pow, was ein Satz, gut merken, wird sicher später wichtig, wenn ich die Weltherrschaft hab. Ähm. Ja. Gut...).

Ich als Ingenieur bin faul, darum geb ich den Inhalt jetzt nicht en detail (ha, fremdsprachig kann ich auch noch) wieder, sondern nur so im Allgemeinen:

Schule ist bald vorbei. Nach den Ferien nur noch ein par Prüfungen und dann war‘s das und das Leben beginnt. Theoretisch. Käme in den letzten Schultagen nicht so was blödes wie Emotionen für Menschen dazwischen. Ja, unser Protagonist verliebt sich ein bisschen in ein Mädchen und fängt an, sie kennen zu lernen und so was wie ne Beziehung mit ihr anzufangen, nur stellt sich das als nicht ganz so einfach heraus, weil sie beide nicht das sind, was man als normal bezeichnen würde:
Er hat sein Leben lang nur einen Freund, der sich seit einem gemeinsamen Experiment mit einer selbst groß gezogenen Drogenpflanze immer mehr von der Welt los sagt und zu einer leeren Hülle wird, die nur noch funktioniert, aber ab und zu noch einen Rest Mensch durch blicken lässt.
Sie ist auch nicht einfach, rennt sie doch ständig weg, irgendwo hin wo keiner weiß wohin (toller Satz, man man man, son scheiß, was schreib ich hier eigentlich?), aber immer wieder seine Nähe sucht und ihn schließlich in das Geheimnis einweiht, was einiges verändert.
Nebenbei vergewaltigt noch einer ihrer Mitschüler aus den unteren Klassen seine Nachhilfelehrerin aus der Oberstufe und begeht Selbstmord und alle sind aus dem Häuschen, geschockt, neugierig, der ganze ekelhafte Menschenkrams halt.
Und so lebt es sich halt vor sich hin.
Bis zum Ende.

Die Graphic Novel geht auf jedem Fall durch die Eingeweide. Sind die Zeichnungen in einem ansprechenden, leicht skizzenhaften Stil gehalten, der theoretisch auch fröhlich sein könnte, gehalten, verleiht die Koloration in Naturtönen dem ganzen eine unfassbare Tristesse, die selbst den positiven Momenten eine gewisse Beklemmung verleiht.
Dabei ist die Hälfte der Story ja theoretisch positiv. Aber selbst das wirkt ein wenig verstörend. Positive Emotion scheint am falschen Platz in dieser Welt.
Und dann blickt man die Abgründe der menschlichen Seele und Gedanken und was sie bewirken.
Ein wenig findet man sich schon wieder in der Hauptrolle, hat man sicher in irgendeiner Form ähnliche erlebt und genau das lässt einen mit leiden.
Das Ende ist dann der Paukenschlag, der den Kopf in Resonanz schwingen und nicht mehr wissen lässt, was man davon eigentlich halten soll, bis einem die Tragweite klar wird.

Gänsehaut.
Ganz grandios gemacht

4,75 von 5 Sternen, für 5 müssten noch die offenen Fragen geklärt werden, was zum Beispiel genau mit Sho passiert ist und was zum Teufel das Ding im Wohnwagen sein soll. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. 

(Jaja, der Rest des Blogs nicht so wirklich. Aber psssst, muss ja nicht jeder wissen)



Achtung Spoiler, ein letzter Satz, der einen wichtigen Storyteil vorweg nimmt:
Das Ende könnte auch aus der Feder von George R.R. Martin sein, wenn ihr versteht was ich meine. Hähä.

7. Januar 2014

So, das war also 2013, das wird 2014

Jajaja, eigentlich sollten hier ja noch Rezensionen kommen, aber die hab ich ein bisschen verplant, werden aber nach geliefert, keine Sorge (oder lieber doch, wird grausam).

Jetzt erstmal der obligatorische Rückblick auf 2013 (blabla, nix zu spät, noch darf ich das.)

Erstmal die absolut notwendigen Rankings:

Musik:
das wird schwer. Mal überlegen, was denn so da war...
1. Trouble will find me von The National - anspruchsvoll und bedächtig
2. Das Schwarze 1x1 von Saltatio Mortis - Kritik und Harmonie mit Samthandschuhe auf die Fresse
3. Winners & Boozers von Fiddlers Green - PAAARTEEYY!
4. Origins von God is an Astronaut - Super ruhig-harter Postrock
5. Signed and Sealed with Blood von Dropkick Murphys - ist einfach so. Geht nicht anders.

Außer Konkurrenz: Fable, Shadows and a Wonder von Matt&Joe, kennt wahrscheinlich keiner, ist die Zwei-Mann-Band von einem ehemaligen Stufenkollegen, das ist so Musik irgendwo zwischen Mumford and Sons und Bob Dylan meiner Meinung nach, macht Spaß zu hören und sind teilweise tief gehende Texte, teilweise auch ein bisschen "PAAARTEEYY!". Wenn ihr versteht was ich meine.

Filme:
Das ist leicht.
1. The Hobbit - Desolation of Smaug
2. Django Unchained
3. Only God Forgives
4. Oblivion und Now you see me teilen sich den, geht nicht anders
5. Ich - einfach unverbesserlich 2

Ja. Mir reichts.

So, was sonst so war:
Schule ist endlich geschafft, das wurde begossen, gefeiert und kaputt eskaliert. So wie es sein musste.
Dann leere. Wunderbare Leere, Ruhe, Entspanntheit.
Nebenbei den Übungsleiterschein fürs Sport-Klettern gemacht. yay.
Dann ging der Stress aber weiter: Praktikum, super Erfahrung, aber anstrengend, die Erfahrung möchte ich glaub ich nicht missen (ähm. da fällt mir ein. Ich sollte meinen Bericht mal anfangen... *hust*).
Unmittelbar danach ging es auch schon mit dem Studium weiter, dem Grab für meinen Schlaf. Aber es lohnt sich. Hoffe ich. Vielleicht. Ein bisschen.

Fechten. Ja, seit Mitte Oktober bis Mitte Dezember fast jedes Wochenende dafür unterwegs.
- Turnier in Mülheim mit organisieren, coachen und selber Fechten
- Turnier in Mülheim mit organisieren
- mit 3 A-Jugendlichen von uns und 1 Kentenerin+Vater nach Meylan fahren, ein super Wochenende,     zwar nicht so mega für die Fechter, aber für mich sehr super. Zum einen, lange Strecke zum Teil        
  gefahren, unsere 4 Fechter gecoacht, teilweise mit Erfolg, und eine deutsche Mannschaft gecoacht,  
  fand ich klasse, hier dickes Danke an Bujdi für das Vertrauen, der das hier zwar nicht lesen wird, aber   es sei trotzdem ausgesprochen.
- Trainingslager für 2 1/2 Tage (selbst Schuld :D)
- frei bzw. Nicht-Fecht-Menschen beim renovieren helfen
- Turnier in Kenten coachen und fahren
- C-Trainer-Vorqualifikation, übrigens bestanden und damit Übungsleiter Fechten. YAY!
- Deutsche Meisterschaften Eislingen, selber Fuchteln
- Weltcup Dormagen, zu gucken und ein bisschen coachen
- frei
- vereinseigenes Weihnachtsturnier/feier

Aber es hat sich Alles in Allem gelohnt. Besonders der Schein.

Ja, 2013 war insgesamt besser als 2012, aber London fehlt mir...

Ausblick auf 2014:
ganz viele Filme, ganz viel Musik, ganz viele Serien werden fortgesetzt. *LÄCHZ*
HOBBIT 3 sag ich nur. Defiance Season 2. Walking Dead Season 4.2. Suburgatory Season 3. und und und.
Und ganz viele Bücher.
Und ganz viel lernen.
Und ganz viele Klausuren.
Und ganz viel Fechten.
Und viele Konzerte.
Und Rock am Ring. Endlich. YEAH.

Also, auf gehts, danke 9gag hierfür.