28. Februar 2013

Neue (eigentlich aber ältere) Technik

So, ein letztes Mal für diesen Monat geh ich allen auf den Sack.
Zwei Neuerungen haben den Weg in meine heimische Technik-Welt gefunden.
Nr. 1:
Eine neues Objektiv, und zwar eine 35mm-Festbrennweite mit 1,8 offen für meine Nikon.
Tolles Gerät, bin ich echt zufrieden mit, gebraucht gekauft zu nem guten Preis, erste Fotos
kommen dann demnächst. Später. Irgendwann. Oder auch nicht.

Nr. 2:
Ein neues Topcase für mein MacBook.
Wie es dazu kam:
Freitag entdeckt, dass da ein Spalt rechts neben dem Trackpad klafft. Teile nicht gefunden.
Dooooof.
Montag zum Apple Store.
Reparatur kostenlos, da Serienfehler. ABER: 8-10 Tage Reparaturzeit.
WTF?
Sooo lange ohne Rechner zu Hause? Brr. Gänsehaut. Entzugserscheinungen noch vor Beginn des Entzugs.
Aber egal, stand ja nix wichtiges mehr an, außer der SoWi-Vorabi-Klausur am nächsten Tag (war echt langweilig), also musste es wohl so sein.
Am nächsten Tag nach der Klausur die Erlösung: E-Mail: Dein MacBook steht zum Abholen bereit.
Juhu, der Tag war gerettet. So steht es nun vor mit, blütenweiß, rein, unbeschmutzt und unbeleckt.

So. Das wars. Für diesen Monat. Hähä.

21. Februar 2013

Pakete, nichts als Pakete...

Als da wären zum einen neuen Schallplatten:

Einmal Captain Planets in 2012 veröffentlichtes Album "Treibeis". Absolut genialer, etwas härterer und düsterer Punk aus Hamburg. Kann ich nur empfehlen, Niveau ist hoch geblieben seit ihrem ersten Album, gibt nix zu meckern, schöne Texte, tolle Musik. 
Einzig ein bisschen mehr Unterschied zwischen den Liedern wäre der Säbelfechter auf der Bahn, im Moment kann man noch das Album praktisch als ein Lied betrachten. 
Geb ich 8,5 von 10 Punkten. 

Dann auch noch aus dem letzten Jahr, aber jetzt auch auf Platte in meinem Besitz: 
Linkin Park, "Living Things". Bewertung hab ich glaub ich schonmal gemacht, aber auf Platte ist es noch viel viel besser. 9,5 von 10.

Dann auch was neues: 
Tim Neuhaus and The Cabinet "Now".
Hier hab ich in meiner Vorfreude einen kleinen Dämpfer bekommen.
Das neue Album ist zwar absolut gut, besser als das meiste aus dem Mainstream und sehr sehr hörenswert, aber es ist mir zu elektronisch. Im ersten Album war das schön dezent, hörbar aber nicht zu dominant, auf "Now" rückt mir das zu sehr in den Vordergrund.
Aber ansonsten solide Leistung.
Wegen der Elektrosache vergebe ich "nur" 6,5 von 10, wäre das nicht so, wären es glatte 8.




Der Reichspostbote war auch da 
und hat mir etwas aus Finnland gebracht. 
Ist eigentlich geheim. 


Aber ich lüfte es mal:
Es ist das Iron Sky Anniversary T-Shirt.
Geiles Ding. 
Jetzt trage ich die Warnung vor den Mond-Nazis mit mir herum. Hähä.
Wenn die 2018 landen, wird niemand überrascht sein.

19. Februar 2013

Yippie ya yay Schweinebacke

Ein guter Tag zum Sterben.
Ja, ne, das mein ich jetzt nicht wörtlich. Wobei, mhh, warum eigentlich nicht, aber nur mit dem passenden Soundtrack.
Aber egal.
Bruce Willis hat es wieder getan, er hat einen neuen Stirb Langsam gedreht.
Find ich super.
Neues Setting: Anstatt die Welt im eigenen Land zu retten, geht es nach Russland.
Ah, Kalter Krieg und so. Hähä.
Fast. Tschernobyl spielt ne Rolle. Auch das geniale russische Politsystem (wers noch nicht kennt: Geld.).
Aber vor allem: Pyrotechnik :D
Storytechnisch muss ja nix sagen, ist wie immer so halb logisch, halb haarsträubend, aber darum gehts ja nicht. Hehe.
Diese Filme guckt man wegen der Action und der Sprüche. Beides da. Beides super.
Halb Tschernobyl wird zerlegt.
In Moskau vorher der halbe Gartenring.
Man beachte übrigens die Szene, in der McClane mit einer M-Klasse über einen Lastwagen fährt und einen Porsche platt mach. Hähä. Find ich gar nicht komisch.
Aber egal, es knallt und raucht und brennt und strahlt.
Und ich auch.

Toller Film für Freunde des Action-Genres, die vor Filmen ohne wirkliche Story nicht zurückschrecken.
Schweinebacke.

14. Februar 2013

Quantenphysik

Totaler Mindfuck.
Nichts ist so, wie es scheint und doch wieder.
Welle hier.
Teilchen da.
Manchmal denk ich echt,
es ist ein Fehler, Physik
als LK gewählt zu haben.
Aber.
Ich bin ja niemand,
der kurz vor dem Ziel
aufgibt.
Ich bin
Welle und Teilchen.
Gequantelt.
Comptongestreut.
Selbstinterferriert.
Am Doppelspalt gebeugt.
Energiegeladen.
Wahrscheinlichkeitsverteilt.
Unscharf.
Also auf geht's, lernen wir für die Vorabiklausur.

13. Februar 2013

Directors Cut in Berlin per Mitfahregelegenheit

So, das waren sie also, die drei bzw. 2 1/2 Tage in Berlin, zwecks Iron Sky - Directors Cut.
Als am Donnerstag die E-Mail kam, ging es los, wie kommt man kurzfristig und günstig nach Berlin.
Schlafmöglichkeit gabs in Form des Cousins meines Mitstreiters.
Dann kam die Idee, "Mitfahrgelegenheit".
Ich war zuerst etwas skeptisch, aber der Preis und die Verfügbarkeit konnten mich überzeugen.
Also, wir beide durch die Gegend gesimst und telefoniert und bäms, die Fahrt stand.
Sonntag, 13 Uhr, Essen HBF. Hinfahrt beginnt. Kein Stau, kein gar nichts, dafür nette Unterhaltungen mit unseren Fahrern und der dritten Mitfahrerin. Nach fünf Stunden waren wir dann auch schon in Berlin Friedrichshain, früher als erwartet, noch zwei Stunden bis Filmbeginn. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an Katja und Marcel für die gute Fahrt und die Berlin-Tipps.
Auf gings zur Simon-Dach-Straße, erstmal was essen, fürs Protokoll: indisch, dabei den Plan gemacht und kurzfristig beschlossen, einen Tag dran zu hängen, also bis Dienstag.
Dann war es auch schon Zeit, sich zum Kino zu begeben, in der Bahn dann direkt die ersten Mitauserwählten getroffen. Am Filmtheater Friedrichshain angekommen, direkt in die Schlange gestellt, ein bisschen gewartet und dann ging es in den Kinosaal, der sich schnell mit 300 Menschen, vorwiegend aus der Gesellschaftsklasse der Nerds, füllte.
Gästeliste wurde nicht geprüft, es wussten schließlich nur die geladenen Gäste, wo es stattfand und wer würde bitte schön den Standort veröffentlichen und sich nicht drüber freuen, zu den wenigen Auserwählten zu gehören?
20:30 Uhr: Timo Vuorensola betritt die Bühne und brüllt Begrüßungen ins Publikum, das frenetisch mit  Applaus antwortet. Toller Auftritt, wie auf nem Konzert. Die Produzenten und Julia Dietze werden auch auf die Bühne gerufen. Kurze Erklärung, warum es einen Directors Cut gibt: Vor der Premiere von Iron Sky auf der Berlinale 2012 wurde bis 48 Stunden vor Aufführung am Film gebastelt, weshalb einige Szenen nicht fertig und damit nicht in die Kinoversion aufgenommen wurden. Da man jetzt aber Zeit hatte, wurde diese Szenen fertig gestellt und eingebaut.
Der Film selber war noch genialer als der Kinoschnitt, erklärt einige Situationen besser und sorgt für gemeine Lacher. Ich führe nur ein Beispiel aus der Unterrichtsszene an:
Das Kino mit Film-Plakat. Oma gehört nicht dazu.
Weltkarte, Westblock ist blau markiert, der Ostblock rot. Renate Richter: Was sind das hier? (deutet auf die blauen Länder) Die Schüler antworten im Chor: Kapitalisten. Frage: Und das hier? (deutet auf die roten Staaten) Antwort: Kommunisten. Frage: Und wer lebt hier? (Deutet auf die übrigen Staaten) Antwort: UNTERMENSCHEN. Hähä.  Genug der Spoiler.
Danach ging es in eine Frage-Antwort-Runde mit dem Regisseur, die bedeutendste Frage nach dem Inhalt von Iron Sky wurde damit beantwortet, dass er es verraten könnte, aber danach alle Anwesenden  hätte töten müssen und die Sauerei wollte er sich ersparen.
Damit endete auch der wichtigste Teil, es standen noch Julia Dietze und Timo Vuorensola für Fragen zur Verfügung und weil wir als brave Fechter nicht den üblichen Krams Fragen und erzählen, von wegen "super Schauspielerin, wir lieben sie" blablabla.
Ich hatte gehört, sie habe einmal gefochten, also direkt gefragt, ob und was: Sie hatte eine Ausbildung im szenischen Fechten, wusste noch ein paar Begriffe, fand es gut, dass wir sowas fragten und selber Fechter seien und dass sie es, und das ist das wichtige: Von einem Trainer mit einem Auge gelernt hätte. Bäms. Wer ist Chef unseres Vereins? Genau, ein Einäugiger. Wahrscheinlichkeit eines andern? Wahrscheinlich null. Gefragt wird am Freitag beim Training.
Danach endete auch der filmische Teil und es ging mit Kamera im Anschlag zum Alex und von dort nach Siemensstadt zum pennen.
Montag haben wir dann erst den Standardkrams gemacht, Brandenburger Tor, Reichstag, Regierungsviertel und Siegessäule, danach zum stillgelegten Flughafen (NEIN, ich rede hier nicht von Berlin-Brandenburg, sondern von Tempelhof), Curry-Wurst-Essen und unter kundiger Leitung durch die Nacht. Dann noch was leckeres gekocht und mit Berliner Luft Ersatz die Zeit in Berlin ausklingen lassen.
Dienstag ging es um 5:45 Uhr (historischer Querverweis zur Thematik des Films) aus dem Bett, um die Mitfahrgelegenheit gegen 7:30 noch zu erwischen. Die Rückfahrt dauerte dann etwas länger, bedingt durch Berufsverkehr und Stau, aber war trotzdem nett, hab auch ein bisschen Heisenberg gelesen und geschafft es zu verstehen.
Unterhaltungen waren auch anregend, auch hier ein dickes Dankeschön an Daniel, der uns gut nach Hause gebracht hat.

Fazit: Für 50 Euro Reisekosten, ein Bisschen für Essen dem Karnevalsgedöns entkommen, einen genialen Film gesehen und eine der tollsten Städte des Reiches... der Republik näher kennengelernt: Perfekt.

10. Februar 2013

Es geht nach Berlin

Und zwar als einer von 300 Menschen auf der Gästeliste der einzigen Kinovorstellung von Iron Sky im Directors Cut.
Wie ich zu der Ehre komme: Ich habe es einfach drauf.
Sonntag kam die Reichsrundmeldung (neudeutsch: Newsletter),
Man könne sie gewinnen, wenn man schnell genug antwortet. Und welcher Nerd war schnell genug? hähä. Ich.
jetzt geht's grad per Fahrgemeinschaft in die Reichs... Ähm. Bundeshauptstadt und heute Abend ist es dann soweit: Begrüßung durch den Regisseur, Film, Diskussion, Drinks.
Besser als Karneval.

7. Februar 2013

Signed And Sealed In Blood

So, also. Musik. Ne. Folk-Punk. Da geht's los.
Die Dropkick Murphys (den Meisten durch "Shipping up to Boston" aus "Departed" und "The State of Massachusetts"bekannt) haben dieses Jahr ein neues Album mit dem oben stehenden schönen Titel herausgebracht, auf gutdeutsch "unterschrieben und versiegelt mit Blut". Uuuuhh.
Aber so klingt es auch, also ob sie es mit eigenem Herzblut geschrieben und eingespielt hätten.
Absolut gut.
Es beginnt mit dem innovativen Titel "The Boys are back", ein ganz guter Opener, bietet er doch eine gute Balance zwischen Folk und Punk, stellvertretend für das ganze Album.
[Ich geh jetzt hier nicht auf jeden Track ein, auch wenn ich es unfassbar gerne täte, aber ich möchte sowohl meine als auch eure Nerven schonen (vor allem meine).]
Meine beiden Favoriten dieses Albums könnten unterschiedlicher nicht sein:



Auf der einen Seite haben wir das zu 90% aus Folk bestehende Lied "Jimmy Collins Wake:
Wunderbarer Text, Musik lädt zum Feiern und vor allem Trinken ein, da verbreitet sich direkt gute Laune, so wie ich es von den Dropkick Murphys gewohnt bin.
Auch wenn etwas ruhiger, kann es das unvergleichliche Gefühl, mit ein paar guten Freunden im Pub zu sitzen und Spaß zu haben verbreiten.






Auf der anderen Seite (man beachte die kecke Formatierung) steht "The Battle Rages On", viel punklastiger, mit wohl dosiertem Folk, das ein anderes Feiergefühl aufkommen lässt:

POGO! POGO! achja: POGO!

Ich denke, mehr muss ich nicht sagen, wer denkt, Pogo steht nicht für gute Laune, lies nen andern Blog, dich brauch ich hier nicht. Wahrscheinlich.

Also, alles in allem ein sehr gutes Album, das viel Spaß bereitet es zu hören, live sicherlich noch viel viel mehr. Ich vergebe 7,5 von 10 Punkten, da es trotz allem nicht ganz so abwechslungsreich ist, wie erhofft, das haben Flogging Molly bei ihrem letzten Album "Speed of Darkness" ein bisschen besser gemacht. Aber trotzdem: KAUFEN!