29. August 2012

Neue Sitcoms

So, ähm, ich hab ja hier jetzt schon länger keine ohrenblutenfördernden Kommentare zum Weltgeschehen abgegeben, da wirds mal wieder Zeit, also viel... dings.. Grauen:

Zwei neue Sitcoms sind jetzt angelaufen, 2 Broke Girls und Suburgatory.
2 Broke Girls, da hab ich mir von Anfang an gedacht, das kann was werden und ist es auch:
Max (weiblich) arbeitet als Bedienung in einem Großstadtimbiss und soll eine neue Kollegin bekommen, die sie so gar nicht mag, weil sie aus einer Ex-Milliardärsfamilie kommt und absolut keinen Plan hat. Nettes Setting schonmal, das hervorragend funktioniert. Sicher, der Humor ist Vielen sicher altbekannt, irgendwo zwischen Two And A Half Men und HIMYM, aber die beiden Hauptdarstellerinnen bringen ihn auf frische Art und Weise rüber (und sehen dabei gut aus, hehe), meinerseits eine klare Empfehlung.

Auf der anderen Seite Suburgatory. Da hab ich erst gezweifelt, dachte, es kommt ein Desperate- Housewives-Abklatsch, aber weit gefehlt. Nach anfänglichen Zweifeln bin ich schier begeistert:
Scrubs im Desperate Housewives Setting mit ein Bisschen How I Met Your Mother Humor. Perfekte Mischung. Aber zur Story: Alleinerziehender Vater zieht mit Tochter im Highschoolalter (16 soll sie sein, sieht aber absolut nicht danach aus, aber egal, muss man sich nicht schuldig fühlen^^) von Manhattan in eine Vorstadt mit völlig unbekannter Umgangsform.
Zitat: "In diesem Moment hatte ich keine Ahnung was das war. Aber später sollte ich herausfinden, dass es sich um das offizielle Getränk der Vorstädter handelt: Zuckerfreies Redbull." Nächste Szene: Zuckerfreies Redbull durch einen Strohhalm schlürfende, blonde, pink angezogene, chirurgisch bearbeiteten 16 Jährigen (in der Serie, in Wahrheit um die 20).
Im weiteren Verlauf einfach nur urkomisch, ein bisschen neuen Humor findet man auch, ich würde unter Vorbehalt sagen, dass diese Serie sich einen Platz neben Scrubs und HIMYM verdienen kann, wenn sie weiter so lustig bleibt, wie im Pilot.


Achja: Nö.

1. August 2012

London 2012

Ja und wieder geh ich euch mit meinem Gelaber auf die Nerven. Macht schon irgendwie Spaß hehe.
Wie ich ja vor geraumer Zeit mal mitgeteilt hab, die älteren werden sich erinnern, war ich letztes Wochenende in London bei den Olympischen Spielen und hab mir den Herrensäbel Einzelwettkampf angeschaut.
Aaalso:
Es war klasse, auch wenn die deutschen Säbelfechter nicht so gut wie erhofft abgeschnitten haben.
Zu erst, eine bessere Wettkampfstätte als das ExhibitionCentreLondon (kurz: ExCeL, nicht zu verwechseln mit dem Tabellenkalkulationsprogramm eines großen Software-Herstellers) hätte man nicht finden können. Dort fanden/finden parallel auch Gewichtheben, Boxen, Tischtennis und noch ein paar andere Sportarten statt, aber das ist hier gerade nicht so wichtig.
Ein paar Tausend Menschen passen rein, fünf Bahnen waren aufgebaut, vier für das K.O. und eine Finalbahn für die Halbfinals, das kleine Finale (Gefecht um Platz 3) und das Finale.
Die Gefechte waren Top, die Deutschen haben eine gute Leistung gebracht, drei Fechter in den letzten 16, das hat kein anderes Land geschafft. Okay, ein besserer Fechter reicht um zu gewinnen, aber man muss das Positive hervor heben.
Natürlich darf auch das Merchandising nicht fehlen, ich hab mir direkt mal zwei T-Shirts mitgebracht und das offizielle Programm, das schon fast ein Buch umfasst.

Neben dem Sport bin gibt es in London natürlich noch n andere Möglichkeiten, Spaß zu haben, aber das kommt im Oktober....
Ich möchte hier nur eine Sache hervor heben, nämlich den tollen Laden Tea, ein relativ kleines Tee-Haus hinter der St. Paul's Cathedral, zehn Tische drinnen, ein paar draußen. Im Grunde wie Starbucks, nur eben für Tee. Neben den zahlreichen Schwarz-, Grün-, Weiß- und Mischteesorten gibt es noch Sandwiches und Gebäck zum guten Preis.
Die Tees kann man auch alle käuflich erwerben, ich hab direkt mal zwei mitgenommen; verdammt gut. Im Oktober werden die wohl noch mehr an mir verdienen...

Also, wer noch die Gelegenheit und das Geld hat, auf nach London und die Spiele und die Stadt angucken, es lohnt sich.