1. April 2014

How I met your motherfucking bastards, what did you do?

Es ist vorbei. 
Eine der beliebtesten und meiner Meinung nach auch besten Serien, die in den letzten Jahren auf dem Markt waren, ist vorbei; die letzte Folge lief gestern in den USA. 
Ich dachte eigentlich, ich würde mich danach weinend in Fötusstellung auf mein Bett legen und den Tag wimmernd vor mich hin vegetieren, aber stattdessen schreibe ich gerade einen Hate-Eintrag, ich dachte nicht, dass das jemals bei dieser Serie passieren könnte.
Ich mein, die ersten vier Staffeln waren über jeden Zweifel erhaben, Staffel 5-8 hatten zu 50% gute Folgen und zu 50% Folgen, die zwar nett, aber nicht unbedingt gut oder wichtig waren und Staffel 9 war... größtenteils ernüchternd, versuchten doch die Macher, jeden einzelnen guten Gag, der in der Serie jemals vorkam, noch mal zu bringen, hatte aber durchaus sehr witzige Momente.
Und dann kam gestern die letzte Folge... (Fürs Protokoll: Ab hier: Spoiler)
Ich meine WTF? Erst geben sie uns nach 8 Jahren die Mutter, lassen sie eine Staffel Teil der Hauptfiguren sein, alle außer Ted treffen und dann schlagen sie einem so ins Gesicht, in dem es über Umwege letztendlich Robin ist (was man sich ja zwischenzeitlich echt gewünscht hat, aber man ist ja zu der Einsicht gekommen, dass es mit Barney besser passt) Ey, was ist mit denen? Die ganze Serie haben sie mit dieser Folge zerstört, alles was sie aufgebaut haben...
So.. Einatmen... Ausatmen... Einatmen.... Ausatmen...
Der Reihe nach: 
Was man in der Folge alles sieht: Ted erblickt die Mutter, man kann die Zahnräder in seinem Kopf werkeln hören, dann verabschiedet er sich, um nach Chicago zu gehen, man haut den besten High Five der Serie raus und er sitzt im Regen an der Bahnstation Farhampton und erzählt einer Dame die Story. Die will aber, dass er sich die Basspielerin holt, blablabla, sie steht da, er spricht sie an und bleibt in NY. So will man es.
Aber dann kommt der erste Schlag ins Gesicht:
Barney und Robin lassen sich scheiden. Wozu haben die denn diese Hochzeitsgeschichte so lange aufgezogen, erst der ganze Geheimhaltungsquatsch, wer da heiratet, dann eine ganze Staffel, die nur darauf hin gearbeitet hat und dann das? Ey, verarschen kann ich mich alleine.
So, ein weiterer Blick in die Zukunft, wir sehen die Gang ohne Robin, die ist auf Weltreise, berichtet etc, das ist passt ja. Aber Barney wird 1:1 wieder der Frauen aufreißende Kerl, hat ein neues Playbook usw... ja, super, wofür haben die den Charakter denn entwickelt? Wozu haben wir uns angeguckt, wie er versucht sich wirklich zu binden, erst mit Nora, was auf Grund seiner Unfähigkeit, sich im Zaum zu halten scheitert, dann mit Quinn, für die er einen besten Heiratsanträge ever raus haut, aber in beider Einvernehmen nicht umgesetzt wird und schlussendlich Robin, für die er echt alles raus haut? Damit das so endet wie die erste Beziehung zwischen den beiden und er hinterher das Kind von Nr. 31 seines perfekten Monats (Chapeau!) großzieht? Was zur Hölle, das passt nicht, weder zum "alten" noch zum "neuen" Barney, das ist eine verkrüppelte Chimäre...
Allein Marshal und Lily sind einigermaßen so, wie sie sein sollen.
So, kommen wir zu Robin: Wer hat sich das denn ausgedacht? Wie kann man nur? Ihr macht das BackUp-Partner-Ding ernst? Sonst keine Ideen mehr gehabt? Lächerlich.
Kommen wir zur größten Enttäuschung: Ted und die Mutter.
Wie begeistert war man, als sie vor knapp einem Jahr das erste Mal gezeigt wurde, die perfekte Mischung aus Robin und Lily mit einem gewissen eigenen Charme. Dann hat man sich über ihren grandiosen Charakter gefreut, den zu entwickeln man eine Staffel zu schauen durfte und (jedenfalls ich für meinen Teil) man dachte, ey, geil, besser kann es doch nicht sein für Ted (und im RL von mir aus auch, her damit :D), was bei denen lustiges, süßes, trauriges, ernstes passieren könnte, die würden trotzdem ein Paar bleiben.
So sehr hat man sich über die Blicke in die Zukunft gefreut, die schon in den letzten Folgen gezeigten Momente der beiden, so zuckersüß, so verlockend, der gescheiterte Restaurantbesuch, La vie en Rose auf dem Balkon, wie Tracy (die Mutter heißt tatsächlich wie die Stripperin, immerhin etwas haben sie richtig gemacht) zu Ted kommt und die Hochzeit abbläst, mit der Begründung, sie würde in ein paar Monaten nicht in ihr Kleid passen etc, da hat man echt gedacht, ja, so muss das Enden, so kann es nur Enden.
Und dann stirbt sie. Ja.
Aber ich denke, damit hätte man noch leben können, hätten sie danach nicht allen Ernstes den BackUp-Partner-Deal real werden lassen... Und die Kinder sagen lassen: Hey, die Alte ist seit 6 Jahren unter der Erde, jetzt geh und hol dir endlich Tante Robin, die wolltest du sowieso immer, scheiß drauf, dass du die letzten 9 Jahre immer der Verfechter von Romantik, der wahren Liebe, der Hoffnung, der Geduld, warst, das interessiert sowieso keinen, also leg die endlich flach. Achja, denk an das blaue Horn, dann endet alles wie es angefangen hat.
Ey. Fuck. You. In. The. Ass. With. A. Tree.
Was ist mit denen? Hat uns Ted nicht die ganzen Staffeln über gezeigt, dass er für seine, zugegeben teilweise naiven, Ideale einsteht und jetzt wirft er das alles über den Haufen?
Was haben die Autoren genommen? Echt, so kann man das nicht enden lassen, das geht gar nicht.
Es gibt noch genau einen Ausweg aus der Lage: Sie erklären es als frühzeitigen April-Scherz und zeugen nächste Woche die echte letzte Folge mit einer akzeptablen Auflösung.

PS: Und warum zu Hölle weiß ich immer noch nicht, was es mit der Ananas auf sich hat? 

31. März 2014

Schwarzer Dampf

Auf meinen weiten Entdeckungsreisen durch die Welt (Internetz, einige wenige Straßen der essener Innenstadt) bin ich auf die Comic-Reihe "Steam Noir" gestoßen, die aktuell aus 3 Bänden besteht, von denen ich bereits 2 gelesen habe und 1 weitere im Juni diesen Jahres (2014; scheiße, das geht aber schnell mit der Zeit) erscheint. 
Die Geschichte "Das Kupferherz" spielt auf der "Welt" Landsberg, einer Schollengruppe, die teilweise durch künstliche Gerüste verbunden sind, die durch den Ätherraum vor sich hin driftet. Wir befinden uns im Staat Januskoogen, einer konstitutionellen Monarchie, die sich gerade auf gutem Weg zu einer Revolution befindet (ja, grabt schonmal in eurem Geschichtsgedächtnis, zu welchem Land könnte das eine Parallele sein...), die Hauptfigur ist Heinrich Lerchenwald, ein Bizarromant im Dienste des Leonardsbund, der sich mit sog. "Seelen", von der zweiten erwähnten Weltwelt "Vineta" wiederkehrende Tote und den Problemen, die sie erzeugen, befasst.
Unterstützt wird er von Herrn Hirschmann, einem Maschinenmann und Frau D, einer resoluten Dame.
Seine Wege durchkreuzen andere Organisationen wie der Kalendarische Orden, die vor nichts zurückschrecken und Abteilungen des Leonardsbund, die mit Hilfe von Freischärlern das Seelenproblem auf ihre eigene, nicht gerade zimperliche Art lösen wollen: Direktes Hinrichten (na, klingelt es so langsam?), wohin gegen Menschen wie Lerchenwald das Erscheinen der Seelen als Chance zur Forschung und Kooperation sieht.

So viel zum Background. In der Storyline geht es um einen Fall, in dem eine Tote ein künstliches Herz bekam (ja, Prothesen sind kein Problem), das jedoch spurlos Verschwand und eine Seele, die Kontakt auf zu nehmen versucht.
Der Kalendarische Orden pfuscht Lerchenwald wiederholt dazwischen und es scheinen sich Verstrickungen durch alle Gesellschaftsschichten zu ziehen.
Ich geb jetzt hier nicht mehr wieder, keine Lust zu spoilern, außerdem bin ich faul, lest gefälligst selber.

Meine Meinung:
Band 1 ist ein guter Auftakt, der einem erst einmal die Welt erklärt und die Story vorbereitet.
Band 2 geht hierbei viel mehr auf die Charaktere und ihre Motivationen ein, um die Handlung voran zu treiben.

Bis hier hin eine sehr gelungene Story, die geschickt zwischen Welt und Personen erklären wechselt, die Story sehr verschlungen gestaltet, mal langsam, mal schneller von statten gehen lässt und nebenbei immer mal Einblicke in das alltägliche Geschehen gibt.
Immer wieder tauchen auch mehr oder wenige amüsante Parallelen und Seitenhiebe auf die Entwicklung und Vergangenheit Deutschlands (ja, wer das jetzt noch nicht raus hatte, setzen, sechs, die Freischärler sind schon unterwegs).
Die Zeichnungen sind dabei recht düster gehalten, sehr detailliert und bis zum Hintergrund eigenständig und durchdacht, ganz klare Empfehlung, bin gespannt, wie es in Teil 3 weitergeht.

8. März 2014

300 - Rise of an Empire

300.
Da denkt man direkt an gestählte Muskeln, martialische Schlachten, Testosteron, einen Gollumveschnitt, schimmernde Rüstungen, spritzendes Blut und Leichen. 
Ja, das selbe bekommt man im Parallequal 300 - Rise of an Empire nur noch viel mehr. Und mit mehr Frauen (eine weibliche Hauptperson, hey, das sind 100% mehr als im Originalfilm), mehr Schiffen, mehr Blut, mehr Gewalt, mehr Politik, mehr Testosteron.
Aber alles nach Anfang.
Xerxes marschiert auf Griechenland, einem losen Bund von Stadtstaaten, in dem man sich vor allem um die eigenen Interessen kümmert. Aber nur vereint kann man den Gottkönig besiegen, von dem wir nebenbei erfahren, dass er durch eine Wanderung unter Drogen und ein Bad in schwarz leuchtendem Wasser-Öl-Dings-Flüssigkeit alle Haare verliert, dafür den Inhalt eines Juwelier bekommt (hey, geiler Tausch, Haare gegen Gold, wo finde ich das Bad?) 50% größer wird und eine Personenschutzstimme von RTL verpasst bekommt. Und nebenbei zum Gott wird.
Angezettelt wurde das ganze von Artemisia, der Heerführerin von Xerxes Vater Dareios, die Rache an den Griechen will, um den verlorenen Krieg der Perser zu rächen.

Sie ist die Schlüsselfigur der Perser, die mit einer gigantischen Marine gegen einen kleinen Haufen griechischer Trieren in die Schlacht zieht. 
Und Artemisia bleibt nicht, wie es sich gehört, brav zu Hause am Herd oder Planungstisch, sondern zieht selber mit in die Schlacht, wie es sich von einem anständigen Feldherren gehört.
Wo wir grad dabei sind, Artemisia ist total Badass. Als Kind durfte sie zugucken, wie ihre Eltern getötet und missbraucht wurden (in dieser Reihenfolge), als Kriegsgefangene Jahre lang vergewaltigt, als Jugendliche ausgesetzt und von einem persischen Gesandten aufgenommen entwickelt sie sich zur besten Kriegerin evaaar.
Und was für eine... Der fleischgewordene Racheengel, verkörpert von Eva Green, setzt zu Beginn der Schlacht direkt ein Zeichen und köpft einen Gefangenen und küsst den abgeschlagenen Kopf... Was für ne Frau. Dazu später mehr...
Die Griechen schlagen sich dann auch gar nicht schlecht gegen die Perser, die zuerst nur wenige Schiffe schicken, die dann von den Griechen durch geschickte Taktiken und Hinterhalte, bei denen die Perser erstochen, ertränkt, enthauptet, erschlagen, zerfetzt, zerfleischt, erdolcht, erdrosselt, zermalmt und was weiß ich werden, dass das Blut nur in euer Gesicht und auf die Kamera spritzt.
Nebenbei wird auch Napalm... ähm Seefeuer... ach egal, ihr wisst was ich meine, eingesetzt, was ein Anblick, brennende Leiber, explodierende Kamikazekommandos und ein detonierender Brander, ein Augenschmaus der Zerstörung.
Nach ein paar Niederlagen will Artemisia "verhandeln", holt den  griechischen Heerführer Themistokles zu sich, nur um sich nach den schnellen Verhandlungen ("Unterwerft euch" - "Nö") mit ihm zu prügeln bzw. mit ihm zu schlafen. Ja, das meine ich so, wie es da steht.
Nach einer ausführlichen Auseinandersetzung gehen sie getrennter Wege und es kommt zu Schlacht. Die geht verloren, weil Thermistokles, dieser riesen Vollspacko Artemisia ersticht. Dieser Penner. Artemisia war die Personifikation von Perfektion, eine Verzückung aus Fleisch, Stahl und Bosheit... Mit der hätte ich auch verhandelt. Hähä.

Ähm, der Film, ja, also die Griechen siegen, weil sie sich doch noch einen können und die Spartaner unter Cersei Lennister ähm Königin Gorgo retten gnadenlos den Tag und metzeln die Perser nieder.
Yay.

Also zusammenfassend ganz klare Empfehlung, wenn man nicht nur auf Filme mit tiefgründiger Story steht, sondern auch auf einfach nur stumpfe Gewaltexszesse steht.
Ich bin froh, dass sie das konsequent durchgezogen haben und mit der FSK18 Bewertung leben konnten. 
Das einzige, was ich nicht verzeihe ist das Töten von Artemisia, wie konnten sie nur...
Ähm. Abschließend eine Wertung von 6,5 von 10 für ein grandioses Gewaltspektakel, bei dem sich 3D wirklich gelohnt hat.

24. Februar 2014

Zeit für ein Update...

.. des Schreckens.
Ja, schade, ich malträtiere doch mal wieder aus der Zentrale des Wahnsinns (seit 3 Wochen umgezogen, etwaige Hass-, Droh- und Bombenbriefe bitte ab jetzt auch nach Essen):
Schreckliche Fotos. Da. Angucken. Entsetzen. Augen auswaschen.
Krasses Messer auf krassem Schneidebrett in krasser Küche 
Krasse Fensterbank mit krassen Pflanzen, krassen Wäscheklammern, krassem Toasterdings und krasser Balkontür in der krassen Küche im krassem Nachmittagslicht


Krasse Aussicht aus der krassen Tür vom krassen Balkon in der krassen Küche auf ein krasses Haus vor krassem Himmel mit krassen Wolken im krassen Licht des krassen Nachmittags
Also mir gefällts. Erwähnte ich, dass ich das Wort krass mag? Krass. Krass. Krass. Krass.
So war auch die Chemieklausur heute. Krass Kacke. Naja. Und krass einfach. Krass halt.

Immerhin gibts schon nen Termin, ab dem wir die Noten bekommen und nicht wie bei GKT (steht für Ganz Krasse Technik) einfach gar keine Information über irgendwas. Meeeeeh.
Krass.


PS: Kann mir mal jemand sagen, warum ich das Wort krass gerade so krass feiere? Gibt da gar keinen logischen Grund für. 
Außer
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TOTALER WAHNSINN MIT GEHIRNLEIDEN AUSGELÖST DURCH ÜBERMÄ?IG KRASSES LERNEN VON VIEL ZU VIEL SACHEN

12. Februar 2014

Entspannt

Ja.
So beschreibt sich mein neuer Lebenszustand am besten.
Weg von den Eltern. Weg von anderer Leute Grenzen.
Mein eigenes kleines Reich.
Ja, also der Umzug ist sehr gut verlaufen, drei Stunden zum Transport sämtlicher Dinge gebraucht, noch ein paar zum Möbel aufbauen und einräumen, besser ging nicht.
Jetzt leb ich schon etwas mehr als eine Woche hier in WG und muss sagen, ich kann mich nicht beklagen.
Was sich zum Positiven verändert hat: 
Ruhe. Ja. Enorme Ruhe. Endlich keine nervigen Menschen, die ständig irgendwie ins Zimmer marschieren ohne an zu klopfen, dabei das Genie stören und für vollkommene Konfusion und verlorene Fäden sorgen. Mittlerweile hab ich die auch wieder gefunden. Badum-Ts...
Selbstverantwortung. Ja, ich weiß jetzt immer, wer Schuld ist, wenn was nicht läuft wie es soll, wenn irgendwas nicht da steht, wo es hingehört. Ich. Ha. So einfach. Kein Streit mit diesen schrecklichen Wesen namens Eltern.
Ruhe. Es ist so ruhig. Kein Streit. Kein Stress.
Freiheit. Ich kann tun und lassen, was ich will. Im Rahmen des Grundgesetzes versteht sich. Niemand macht Vorschriften, niemand erhebt mahnend den Zeigefinger.
Erwähnte ich die Ruhe?

Was eine Umstellung ist: Den Haushalt dauerhaft selbst managen. 

War sonst noch was? Achja, letzte Woche gab es ja die GKT-Klausur.
Die wurde erstmal gehörig verschissen? Gerockt? Bestanden?
Man weiß es nicht, auf dem Spektrum zwischen "total verkackt du N00b" bis "Jahresbester" ist alles drin. Fakt ist nur, ein Bierchen war danach bitter nötig.

Verstehste? Bier... Bitter... Haha.
Nun... Ja...
Mal sehen was das Ergebnis sagt. Wenn wir es dann mal bekommen. In zehn Jahren oder so.

Ansonsten heißt es jetzt weiter lernen, als erstes für Chemie, die schönste aller überflüssigen Hilfswissenschaften. Und für Mathe... Yay. Mechanik. Das wird. Physik. Yay?!? Mal schauen.

Achja, fast hätte ich es vergessen. Es war wieder Buchwoche bei der Mayerschen, wo man "markierte, von der Buchpreisbindung unabhängige 'Mängelexemplare', 'Restposten' und 'Aktionsprodukte'" zum reduzierten Preis erwerben konnte. 
Also ne Menge zu tun in der Vorlesungsfreien Zeit. Ha, ja, ich hab Ferien ihr Loser und ihr nicht. Es sei denn ihr studiert auch, dann solltet ihr natürlich auch Semesterferien haben.
Aber wenn nicht, ha.


4. Februar 2014

Star Trek Destiny - Götter der Nacht

Neuer Monat, neue Rezension, ja, blabla, Bücher-Nerd, mimimi, langweilig.
Klappe. Lesen. Jetzt.
Fortsetzung zu "It is time for a change" kommt.
Ein bisschen von allem, das ist Star Trek wie es sein muss
Destiny macht alles richtig: Es wird viel Altes aufgegriffen, genug Neues hinzugegeben und daraus wird ein grandioses Buch. Ich fang aber besser am Anfang an. Es gibt mehrere Handlungsorte und -zeiten.
Vergangenheit:
1. U.S.S. Columbia NX-02: Das Schwesterschiff der Enterprise unter Capt. Archer befindet sich als Eskorte in der Nähe der Grenze zum Romulanischen Sternenimperium, wird jedoch von den Romulanern schwer beschädigt und zu allem Überfluss "gehackt" und als Waffe gegen den Konvoi missbraucht, den sie eigentlich schützen sollte. Unfähig, aus eigener Kraft die Sternenflotte zu erreichen oder nur mit ihnen Kontakt auf zu nehmen, beschließt die Crew, einen Planeten anzusteuern, was selbst mit vollem Impuls 12 Jahre dauert (im Schiff auf Grund der Relativität "nur" 9 Monate) und darauf zu hoffen, dass er eine Spezies mit der nötigen Technologie verfügt, die Columbia zu reparieren.
Allerdings zeichnet sich ab, dass die hoch entwickelte Rasse, die auf dem Planeten beheimatet ist, kein Interesse daran hat und so muss improvisiert, debattiert und intrigiert werden, um die Crew zurück nach Hause zu bringen, desertierende MACO's machen das nicht einfacher...
2. U.S.S. Defiant NX-74205: Findet im Gamma-Quadranten das Wrack der Columbia auf einem Wüstenplaneten ohne Überreste der Crew und versucht die Geschehnisse zu rekonstruieren, die dazu führten, dass das Schiff an diesen Ort gelangte. Allerdings ruft der Krieg und die Bergung muss verschoben werden, zumal einige der Crew-Mitglieder unter Paranoia zu leiden scheinen.
Gegenwart:
3. U.S.S. Aventine NCC-82602: Capt. Ezri Dax will das Rätsel um die Columbia lösen und kehrt nun mit ihrem eigenen Kommando zurück, um die Forschungsmission zu Ende zu bringen. Jedoch befallen erneut einige Crew-Mitglieder Paranoia, woraufhin das Schiff von Bug bis Heck untersucht wird, was zum Ergebnis führt, niemand außer ihnen selbst ist an Bord. Als jedoch Tote der eigenen Besatzung gefunden werden, wird die Mannschaft auf ein Sicherheitsteam zur Ermittlung und Computerexperten zur Bergung der Daten reduziert. Erneut scheint ein Krieg das Vollenden der Mission zu verhindern, als Captain beschließt Dax jedoch, im Rahmen des Sternenflottenprotokolls ihre Befehle aus zu dehnen und Zeit zu verschaffen, die zu erstaunlichen Informationen und Ereignissen führen...
4. U.S.S. Enterprise NCC-1701 E: Die Enterprise befindet sich als Einsatzkommando im Krieg gegen die Borg wieder, die mit ungewohnter Härte zu schlagen und nur noch ein Ziel zu haben scheinen: Vernichtung. Nicht einmal Assimilation. Es geht nur um Tod. Nur dank der Enterprise und der von der Voyager mitgebrachten Zukunftstechnologie Transphasentorpedos gelingt es, die Borg zurück zu halten. Trotz ihrer Anstrengungen fallen Planeten und etliche Schiffe. Mit diesen Zweifeln an den Befehlen des Kommandos zieht Captain Picard durch die System der Föderation und versucht, die Borg weiterhin zurück zu halten.
5. U.S.S. Titan NCC-80102: Riker und Troi wollen ein Kind, aber nach der ersten Fehlgeburt wenige Monate zu vor ist die Freude über die erneute Schwangerschaft ein wenig gedämpft, zumal der Schiffsarzt dazu rät, die Schwangerschaft wegen des hohen Risikos auf Grund der gemischten Gene abzubrechen.
Parallel dazu entdeckt die Titan auf mehrere Föderationsplaneten gerichtete Emissionen, die Hinweise auf Transwarp-Signaturen der Borg geben.
Ich denke jedem ist klar, was ich oben meinte.
In diesem Buch am faszinierendsten fand ich die Caeliar, eine enorm alte Spezies, die ihr Technologie soweit gebracht hat, dass sie Materie mittels Gedanken kontrollieren können. Sie sind theoretisch in der Lage, selbst andere Galaxien per Subraumtunnel (man korrigiere mich, wenn ich den falschen Begriff verwendet habe) in kurzer Zeit erreichen können. Aber all das nutzen sie nicht zu Gunsten ihres Friedens, den sie in der Isolation finden.
Ihr politisches System ist ebenso faszinierend wie die Technologie, haben sie doch etwas wie einen Rat und einen höheren unter Gleichen, der ihm vorsteht und Repräsentiert.
Was dann einiges erklärt, ist die Tatsache, dass ein Caeliar in der Lage ist, Jahrhunderte nur durch Energieaufnahme aus seiner Umwelt zu leben und damit meine ich jegliche Energie. Wer in der Lage it, das zu bewerkstelligen, der formt auch Atome nach seinem Willen. Woraus man schließen könnte, dass sie früher oder später zu einer Art Q werden könnten, die ja auch alles und jeden per Gedanke kontrollieren können... Aber ich schweife ab.
Das darf die Columbia-Besatzung heraus finden und genau das ist, was Star Trek u.a. ausmacht, das erforschen unbekannten Lebens.
Auf der anderen Seite stehen Konflikte und deren Lösung. So hat man die Beziehung zwischen Riker, Troi und ihrem Arzt, die einen Drei-Fronten-Krieg darstellt, den zu entschärfen enorm schwer ist.
Genauso der Konflikt gegen die Borg, in dem sich viele verschiedene Aspekte zeigen: Das Opfer eines Schiffes mit mehreren Hundert Menschen, um einen ganzen Planeten zu retten. Star Trek II - Zorn des Khan: Das Wohl der Vielen steht über dem der Wenigen oder eines einzelnen.
Dann der Konflikt Picard-Sternenflottenkommando: Die Wunderwaffe gegen die Borg bleibt allen außer der Enterprise vorenthalten, wegen Bedenken, die Borg könnten sich anpassen.
So, ich könnte hier ewig weiter machen, darum kürze ich:
Warum ich "nur" 4 statt 5 Sterne gebe:
Der Konflikt Hernandez-MACO's: Ja, die MACO's sind nicht die umgänglichsten Zeitgenossen, aber dass die so schnell desertieren, naja, sehr gewagt, aber möglich, für mich zu schnell.
Soviel Charaktere auf einmal auf so wenig Seiten... Mhh, musste teilweise überlegen, wer wer ist, aber ich denke, mit den zwei Nachfolgebänden relativiert sich das.
Es brauch Luft nach oben, wenn ich dem ersten Teil der Reihe schon 5 Sterne gebe und er zweite/dritte ist vielleicht noch besser, kann ich ja schlecht 6 von 5 geben.

28. Januar 2014

It is time for a change

Sorry, damit meine ich nicht, dass ich diesen Blog schließe, für tot erkläre, sämtliche Daten lösche, Googles Server vernichte und nicht mal eine Spur hinterlasse.
Pah, weit gefehlt, als ob ich die Welt mal eben erlösen würde.

Nein, RL-Modifikationen werde getätigt:
Ich ziehe um, weg von zu hause, rein in eine WG mit einem Komilitonen.
Richtig gut, schöne große Wohnung zum relativ günstigen Preis.
Danke hier an meine lieben Eltern für den Support.
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Aber gleichzeitig auch dickes dickes FU:
Lass mir den Schaukelstuhl, Mutter, wie kannst du nur, den nur bei dir behalten?!
Familienerbstück hin oder her, ich bin der einzige, der den in den letzten 6 Jahren, ja auch in der alten Wohnung, genutzt habe, du hast deinen verdammten verdreh- und verstellbaren Sessel, wozu brauchst du den Schaukelstuhl?
Der bricht nur unter dir zusammen!
Lass ihn mir, es wird ihm besser gehen, bei mir bekommt er die Pflege und Fürsorge, die du ihm nicht entgegenbringen kannst. Du hast deinen Bürostuhl und einen Fernsehsessel, da kommt der Schaukelstuhl doch nur zu kurz...
Überleg es dir, ich such später mal dein Altersheim aus...
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Ähm, Entschuldigung, selbstverständlich ist das rein fiktiv und hat keinen Bezug zu realen Personen...

So. Umzug also.
Wird es um einiges einfacher machen. Hoffe ich. Denke ich. Ja, wird es...

Dann nur noch die Klausuren bestehen und alles ist Wölkchen. Gewitterwölkchen nämlich.
Mal gucken wie das wird, erst mal GKT, da muss ne Menge gelernt werden. Diese Woche noch.
Aber das passt schon.