16. April 2015

Kingsman - The Secret Service

Agenten - Gewalt - britischer Humor - haarsträubende Story - lispelnder Samuel L. Jackson - was könnte schief gehen?

Die Antwort lautet wenig.

Der Trailer spricht für mich Bände des Inhalts und ich beschränke mich an dieser Stelle auf die Bewertung des Films:

Zuerst was der Film schlecht macht:
Ein paar Logiklücken gibt es durchaus, beispielsweise: 
Warum handelt Arthur am Ende auf einmal so? Das ist doch etwas schwammig geblieben.
Was soll das Getue mit dem Hund erschießen, das keins ist, hab ich da ne Referenz übersehen, oder den moralischen Punkt nicht kapiert?

So. Jetzt was mich begeistert:

  • Die gefühlten tausend Referenzen an Filme, Literatur, Popkultur und britische Lebensart beispielsweise:
    • Die Kingsmen sind nach den Rittern der Tafelrunde aus der Artus-Sage benannt, z.B. Lancelot, Galahad;
    • in der Gadgetkammer erwähnt Galahad, dass früher Telefone in den Schuhen waren, genau wie in der originalen Get Smart TV-Serie;
    • vergiftete Klingen im Schuh, wie in Liebesgrüße aus Moskau;
    • Valentine serviert zum Abendessen diverses FastFood von Mcces, Samuel L. Jacksons Charakter Jules in Pulp Fiction hat eine gewisse Affinität zu Burgern,
         um nur ein paar wenige zu nennen, die findet man am besten alle selbst.
  • Der trockene und boshafte britische Humor, der sich durch den gesamten Film zieht und für große Erheiterung sorgt, zusammen mit dem stark damit kontrastierenden flachen Vulgärwitzen.
  • Samuel L. Jackson. Er verkörpert diesen selten dämlichen Bösewicht unfassbar gut und: ER LISPELT...

  • Das Feeling der klassischen Bond-Filme und diverser anderer Agenten-Filme wird perfekt eingefangen und Wertvorstellungen gut vermittelt.

  • Spoiler:Die Schlägereien in der Kneipe und der Kirche... Absolut bester Teil des Films. Eine fulminante Gewaltorgie, exzellent choreografiert mit amüsantem Abschluss und grandiosen Kommentaren.

  • Die Gesellschaftskritik: Valentine versucht, über die Mobiltelefone und den kostenlosen SIM-Karten, die Welt ins Chaos zu stürzen, weil jeder ein Handy besitzt und am liebsten alles umsonst bekommt, ohne groß darüber nachzudenken, ob es eventuelle negativen Effekte gibt.


Fazit:
Kingsman ist eine enorm gute Hommage-Parodie im Agenten-Genre, gute Unterhaltung mit viel Witz, Gewalt und britischem Lebensgefühl, gleichzeitig auch gesellschaftskritisch.
Definitiv sehenswert, wegen der Logiklücken gibt es ein paar Abzüge, aber insgesamt kommt er noch auf solide 8,5 von 10 Punkten.

Für Nerds, die alle Anspielungen verstehen, wird er sicher mind. 9 von 10 sein.

PS: Leider kann ich nicht sagen, in wie fern der Film dem Comic entspricht, dass er auf einem basiert, habe ich erst im Nachhinein erfahren und muss ihn mir noch zu legen, ein entsprechendes Update folgt dann an dieser Stelle.

8. April 2015

I am back - Vorratsdatenspeicherung auch

Hähä, es geht wieder los.
War ruhig hier in letzter Zeit zu ruhig.
Aber so lästige Sachen wie Lernen und Klausuren lassen sich halt nicht legen wie man möchte, da muss man Prioritäten setzen und die geschätzte Leserschaft verprellen. Tja...

Also. Blogeintrag. Und so. Wie macht man das noch mal, achja, schreiben, meckern, aufregen, so tun als hätte man Ahnung. Worüber... Mhh.. Ich hab über Bücher geschrieben, Filme, irgendwas mit Medien, Serien, Geschehnisse, mhh.

Ah, genau. Da ist ja mal wieder was richtig dämliches in den Nachrichten zum Thema Netzpolitik:
Unser allseits geschätzter Vizekanzler Schwabbelba... ähm, Schweinchen Di... ich meine natürlich Sigmar Gabriel von der SPCDU, der sich schon durch seine Unterstützung für TTIP und CETA bei allen denkenden Wesen beliebt gemacht hat wie Syphilis, erdreistet sich zu behaupten, Deutschland brauche eine Vorratsdatenspeicherung. 
Es ist ja schon an und für sich selten dämlich, aber als Argument auch noch hervor zu bringen, die NSU-Morde hätten verhindert werden können... 
Dem ist wohl der letzte Rest Hirn zu Fettzellen konvertiert und die Verzweiflung, dass die eigene Partei überhaupt keine Aufmerksamkeit mehr bekommt (in diesen Zeiten besser so...), zu Kopf gestiegen, dass er versucht, mit blindem Populismus das Wahlvieh davon überzeugen will, dass es seine Rechte auf Privatsphäre zu Gunsten von Terrorbekämpfung hergeben soll. 

So etwas amerikanisches in Deutschland.... Unfassbar. Und seine Politik auch (das ist lustig, weil er wie alle Amerikaner dick ist und solche Dinge in den USA schon längst Gang und Gäbe sind).

Welchen Sinn hat das, was bringt es, Telefone abzuhören und Mailverläufe zu speichern, wo es doch so viele Möglichkeiten der Verschlüsselung gibt, die der BND niemals knacken kann. Neulich war da so ein Rotfolien-Decodierer im Micky-Maus-Magazin...
Auch das tolle Argument, in Norwegen hätte das ja gut geklappt, um Anders Breivik zu fassen... Wie soll man denn einen um sich schießenden geisteskranken Kindermörder übersehen, dafür braucht es diese Daten nicht. Aber wie eine Parteigenossin von Gabriel in einer Bundestagsdebatte von sich gab: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“
Demnächst verlangt er noch, dass 2x2=5 ist und dass wir 3 Kinnladen sehen, wenn er 5 hat. Orwell würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen könnte, wie schamlos seine Dystopie zur Realität kopiert wird. Big Mama und die Partei DeuSoz (heute noch bekannt unter SPCDU) haben wir ja schon, vielleicht werden bald noch Bücher verbrannt und wir bekommen alle Soma, damit wir unsere schöne neue Republik in vollen Zügen genießen können.*






*Ja, das mit den Büchern ist aus Fahrenheit 431 von Bradbury und Soma aus Brave New World von Huxley, aber das weiß der geschulte Literat.

28. Februar 2015

23. Februar 2015

Da. CD. Subways. Neu. Und so.

The Subways haben vor ein paar Wochen ihr neues Album heraus gebracht, mit dem kreativen Titel „The Subways“. Tolle Leistung.
Aber zum musikalischen. 
Das Album hat drei Lieder:

Das eine aus dem Radio, „My Heart Is Pumping To A Brand New Beat“:
Nicht das Fetzigste, nicht das textlich Kreativste, nicht das Schlechteste, nicht das Beste.
Hört sich ganz angenehm, aber nach ein paar mal ist es mau und macht nur noch bedingt Spaß. Genau wie „It‘s a Party“ vom letzten Album „Money and Celebrity“.
  
Das gute Lied, „Taking All The Blame“:
Wenig rau, Text ist auch nicht besonders, dafür musikalisch aber deutlich besser als der Rest, das Lied bleibt im Kopf und hat viel Potential, dass es auch beim tausendsten Hören nicht langweilig wird, so ähnlich wie „Mary“ von „Young for Eternity“, nur bisschen peppiger.
Da kommt direkt diese gute Laune hoch, die man von den alten Sachen kennt. Leider zieht sich das nicht durch den Rest des Albums.

Und den Rest.
Der ist halt da, nicht wirklich schlecht, nicht besonders gut, ein Paar Refrains bleiben im Kopf, musikalisch auch mal rauer und/oder ausgefeilter, aber dann textlich oder gesanglich etwas hinterher (wobei sie das ja eigentlich können, vgl."All or Nothing", "Mary" oder "Rock&Roll Queen"); also mehr so noch durchschnittlicher als sonst.

Achja, was es auch noch gab, aus irgendwelchen Gründen, die wahrscheinlich niemand außer der Band und den Label-Pinguinen kennt: Das Album wurde zwei geteilt, wer es vorbestellt hat, bekam schon im Oktober/November die ersten sechs Songs und jetzt eben die andern sechs. Es wurde also ein unvollständiges Produkt verkauft. Scheint ja im Trend zu sein, Alpha-Versionen zu verkaufen...
Was genau hat das gebracht? Nix. Aber wir haben ne neue Art gefunden, das Album zu promoten, um darüber hinweg zu täuschen, dass es nicht ganz so gut ist, wie die andern.

Wow, such genius, so clever, wow, many innovation, very braindead, wow.

Fazit: 
Schwer. Auf der einen Seite machen ein paar Songs durchaus Spaß, auf der andern Seite können sie nicht überzeugen, wie die auf den ersten drei Alben, komplett daneben liegt aber auch nichts. 
Vielleicht ließe es sich am besten damit beschreiben, dass die Band aus der Resterampe der letzten Alben geschöpft und zuviel Zeit damit verbracht hat, über die Vermarktung nach zu denken. 
Für die Bemühungen und guten Ansätze gibt es dann noch 5 von 10 Punkten, für die Vermarktung zieht ich aber direkt einen ab, bleiben also nach langem Rechnen ganze 4 über.

2 davon gibt es jetzt, und die andern 2, wenn die Hölle zu friert.

12. Februar 2015

Sammelsurium menschlicher Abgründe

Beim vorletzten Bücherkauf geriet mir die Leseprobe zu Krähenmädchen von Erik Axl Sund, dem Pseudonym eines Autorenduos aus Skandinavien in die Hände und weil ich in der Bahn nix besseres zu tun hatte (außer vielleicht in meinem Kopf meine Mitreisenden ununterbrochen für ihr Verhalten als Untermenschen zu bezeichnen), hab ich die 30 Seiten mal schnell runtergelesen und danach stand fest:
Ich. Brauche. Dieses. Buch.*

Text vom Buchrücken, mit einigen Anpassungen meinerseits, um das ganze etwas auszuschmücken und deutlicher zu machen:

Stockholm [such Schweden, very generic, so awesome]: 
Ein Junge [Genderquality! Sonst sind es immer Mädchen...] wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche [oho, wie überraschend]... Auf der Suche nach dem Täter bittet [die quasi-depressive] Kommissarin Jeanette Kihlberg die [psychisch kranke] Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten [vorzugsweise Ex-Kindersoldaten aus Afrika, der Dramatik wegen]. Eine andere Patientin [tatsächlich?] Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem [nur?] schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben... [an dieser Stelle ist „irgendetwas“ leicht untertrieben]. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird [und wie doof sind manche Menschen eigentlich, innerhalb von 5 Sekunden wild fremden ihre volles Vertrauen zu schenken]?

Soviel dazu...

Erstmal bin ich begeistert von diesem Buch:
Psychisch kranke Charaktere und damit meine ich selbst für meine Begriffe psychisch krank und jeder der mich kennt, weiß, dass die Messlatte da recht hoch liegt.**

Depression und Trostlosigkeit, das Schwinden jeder Hoffnung, hach, da geht mir das Herz auf.

Tränendrüsenstories, die in Wahrheit keine sind, sondern reine Gewaltorgien der perfidesten Stufe, ich habe fast Diabetes bekommen.

Ein, zwei Plottwists, die sich im Grunde vorher ankündigen, die man aber für zu abwegig hält, als dass man sie ernsthaft in Betracht zieht und man denkt sich nur: Autsch.

Kindesmisshandlung wo man hinguckt, Menschenhandel, Sklavenausbildung, ein Spaß für die ganze Familie.

Cliffhanger, gerade da, wo eine massive Offenbarung für die Handlung gemacht wird.

Aber... Ja, bei mir geht nix ohne aber:
Es wirkt ein bisschen wie ein Flickenteppich, verbunden mit dünnen roten Fäden und ner Menge Seemannsgarn. 
Die beiden Autoren scheinen die skandinavischen Krimi/Thriller-Regale der letzten Dekade durchgegangen zu sein, haben sich überall ein paar Notizen gemacht, die Lücken mit ihren eigenen Ideen gefüllt und das dann als Buch veröffentlicht.
Wie z.B. eine depressive Frau mit Alkoholiker als Mann ein Kind adoptieren können... Schwer vorstellbar. Genauso wie einige Zusammenhänge, ne, das ist zu sehr an den Haaren herbeigezogen.

Aber ich denke, denen ging es nicht darum, eine möglichst originelle, nur eine möglichst perfide Story zu erzählen und das gelingt ihnen enorm gut, diese menschlichen Abgründe machen einfach Spaß beim Lesen, da verkraftet man die ein oder andere Logiklücke.
Ich vergebe dafür 7,5 von 10 Antidepressiva... ähm... Sterne.
Bin gespannt, was die nachfolgenden Teile können. Hähä.


*Details:
Eine der Hauptpersonen bastelt sich ihr eigenes Sklavenzimmer:
Komplett Schall- und Blickisoliert, verdeckt durch ein Bücherregal, in dem dann die Flüchtlingskinder zu Leibeigenen ran gezogen und ggf. entsorgt werden. Enorm detailliert geschrieben, damit hatten sie mich in der Leseprobe direkt in der Tasche.

**Achtung, massiver Spoiler:

Dass Sofia und Victoria ein und die selbe Person sind, hab ich echt viel zu spät verstanden, aber die ganze Geschichte über ihre Gedächtnislücken, das „Einschlafen“ usw., einer der raffinierteren Schachzüge in diesem Buch, dafür beide Daumen nach hoch.

26. Januar 2015

Star Trek: Neue Grenze 1

So endlichst bin ich dazu gekommen, eine neue Rezension zu schreiben:
Star Trek: The New Frontier: Kartenhaus. Gibt es seit ner Ewigkeit, denke 10 Jahre, bin ich aber nie zu gekommen, es zu beginnen. Hab ja noch anderes zu tun. Lernen, Fechten, Hasspredigen...
So, aber nun geschwind zum wichtigen Inhalt:
Captain Calhoun, ein ehemaliger Freiheitskämpfer auf einer besetzen Welt, bekommt nach hin und her der Admiralität das Kommando über einen humanitären Hilfseinsatz im Gebiet eines auseinander gebrochenen Imperiums, ähnlich und in der Nähe dem, in welchem er einst selbst für die Freiheit seines Planeten gekämpft hat.

Peter David weiß mit einem Spagat zwischen bereits vorhandenem und neuen Ideen zu überzeugen:
Zu Beginn wird Calhouns Jugend und seine Rebellion betrachtet, detailliert genug, um ein Bild über seine Motivationen zu erlangen, aber nicht zu lang, sodass man schnell in die eigentliche Geschichte einsteigt.
Der Übergang wird durch Einführung der zukünftigen Besatzung und interne Streitigkeiten der Sternenflotten-Führungsetage, mit alten Bekannten wie Captain Picard und Admiral Jellico, bereitet, von der Diplomatie geht des dann fließend zum aktiven Dienst in die Problemregion über.
Der Captain ist irgendwo in der Schnittmenge Picard (Diplomatie), Janeway (Sprunghaftigkeit) und Kirk (laxe Auslegung der Vorschriften), fehlt nur noch eine Vorliebe für ein bestimmtes koffeinhaltiges Getränk, hat einen recht unorthodoxen Führungsstil und ist nicht auf den Mund gefallen, was an einigen Stellen durch aus für Schmunzler, wenn nicht sogar Lacher, sorgen kann, gerade im Kontrast zu seiner vorschriftstreuen ersten Offizierin mit Stock im Arsch, Commander Shelby, die zudem noch seine Ex-Verlobte ist, was die Sache nicht gerade erleichtert.
Der Rest der Crew setzt sich aus neuen und mehr oder minder bekannten (Nebenrollen der Serie einiger Folgen) Gesichtern zusammen, insgesamt ist das Bild der Besatzung recht stimmig; am besten ist der etwas zurück gebliebene Sicherheitschef, der dafür der totale Badass ist.

Fazit:
Sehr guter erster Teil einer Serie, David hat verstanden, worauf es bei Star Trek ankommt, Menschlichkeit, Ideale, Diplomatie, Politik und Philosophie und nicht nur Kampf, das ganze würzt er hier und da mit (subtilem) Humor und heraus kommt ein Schritt in die richtige Richtung (das wünscht man sich für die Filme ebenfalls). Volle Punktzahl, 10 von 10.

PS: 
Trekkie-Mode on.
Aus dieser Buchreihe könnte man eine neue Fernsehserie machen. Oder zumindest ein, bis zwei Kinofilme, die dann mal keine Remakes oder zusammengestückeltes Resterverwerten des bekannten ST-Universums in Form ein beliebiges StarWars-Abklatsch-SciFi-Action-Blockbusterfranchise sind.
Da könnte man wieder genau das erschaffen, womit Star Trek so groß geworden ist. Ja, man bekommt dann vielleicht ein paar Millionen weniger Dollar, aber dafür eine um so treuere Fangemeinde, die dann gerne mal mehr in Merchandise etc investiert.
Aber so denkt ja keiner bei Paramount bzw CBS, das sind alles nur marktkonforme Schwanzeinkneifer, die auf den schnellen Gewinn durch eine etablierte Marke hoffen...

23. Januar 2015

Ein Silberstreif in den unendlichen Weiten

Nicht viel Gutes konnte man zuletzt zu Star Trek sagen:
Into Darkness war Star Wars im Apple Store, dann die Ansage, dass Roberto Orci Regie und Drehbuch macht, wo er sich schon im obigen Film für eine Entlassung empfahl.
Danach kam der Tausch Pest gegen Cholera, Orci hat hingeschmissen, verbleibt allerdings als Produzent, und als Regisseur ersetzt ihn nun Justin Lin, der vor allem für die Fast&Furious-Reihe bekannt ist und sich damit nicht empfiehlt.
Auf Weltraumrennen mit unmöglicher Physik und ewiges Hochschalten, ne, danke, das braucht keiner in Star Trek.
Man meinte schon, dass das Star-Trek-Jubiläum 2016 total verhagelt wird, doch dann gestern die Meldung, die Hoffnung gibt: Simon Pegg, der Scotty in den neuen Trek Wars Filmen spielt und durch die Blood&Icecream-Trilogie auf sich aufmerksam gemacht hat, ein bekennender Trekkie, schreibt am Drehbuch. 
Nachdem unter anderem er und Karl Urban öffentlich Kritik am aktuellen Kurs geäußert hatten, besteht nun tatsächlich die Chance, dass Star Trek wieder mehr wie Star Trek wird.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Studio keinen zu großen Einfluss auf die Autoren ausübt, um das Niveau beim Phaser-Pew-Pew zu halten, was der Hauptzielgruppe, dem amerikanischen Publikum, keine Kopfschmerzen vom nachdenken über den Plot bereitet.

Aber ich blicke da optimistisch in die Zukunft (ja, das kann ich auch) und hoffe, dass Pegg die Enterprise wieder in die unendlichen Weiten schickt, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen...